Rio de Janeiro

In Rio de Janeiro unterstützt unsere Kirchengemeinde mit regelmäßigen gleichbleibenden Zahlungen das Ambulatório da Providência, eine ambulante Krankenstation für mittellose Patienten, die keinen Zugang zum öffentlichen Gesundheitssystem haben, insbesondere für Aids-Gefährdete und bereits an Aids Erkrankte, sowie ein Pflegeheim für Aidskranke, das Casa de Apoio Santo Antônio.

Zum 20-jährigen Bestehen des Ambulatório wurden Gebäude und Einrichtung renoviert. Zur Wiedereröffnung am 8. Dezember 2009 feierte der Erzbischof der Diözese São Sebastião do Rio de Janeiro, Dom Orani João Tempesta, einen Gottesdienst in der Kapelle des Ambulatório. Einer der Weihbischöfe von Rio de Janeiro, Dom Antônio Augusto Duarte, wirkte ebenfalls bei Gottesdienst und Feier mit; unter seiner Obhut stehen Pflegeheim und Ambulatório.

Details über die aktuelle Tätigkeit des Ambulatório finden Sie über den Link zum "Rio-Bericht 2009".

Bei "20 Jahre Ambulatório" finden Sie eine Bildergalerie vom Fest und Gottesdienst zur Wiedereröffnung des Ambulatório im Dezember 2009.

2010 besuchte eine Reisegruppe aus unserer Kirchengemeinde das Ambulatório, bereits zum vierten Mal nach 1999, 2002 und 2007. Einen kurzen Bericht vom Besuch und zahlreiche Fotos finden Sie bei "Südamerikareise 2010", siehe im Menü links (die Fotos beim "1. September"). 

Aktuelles (Juli 2020) aus Rio

Nicht nur bei uns in Deutschland, sondern nahezu weltweit gab oder gibt es durch die Corona-Situation Einschränkungen bei Gottesdiensten in den Kirchen. Zurzeit sind einige Länder in Südamerika, darunter Brasilien, stark von der Corona-Pandemie betroffen. Corona-Fälle können im von uns unterstützten Ambulatório nicht behandelt werden; Verdachtsfälle werden an Krankenhäuser verwiesen. In Rio gibt es zurzeit eine strenge Ausgangssperre, für viele Menschen entfallen daher die gewohnten Verdienstmöglichkeiten. Neben der medizinischen Grundversorgung unterstützt das "Ambulatório da Providência" aktuell Notleidende mit Lebensmitteln.

 

Anfang Juni vor dem Ambulatório da Providência (grünes Schild links) in Rio de Janeiro: Warteschlange zur Essensausgabe

Anfang Juni vor dem Ambulatório da Providência (grünes Schild links) in Rio de Janeiro: Warteschlange zur Essensausgabe

Viele Menschen in Rio leben "von der Hand in den Mund", d. h. sie verdienen an einem Tag gerade genug, um Essen für sich und ihre Familie für ein oder zwei Tage kaufen zu können. Durch die Corona-bedingten Ausgangssperren dort können die Tagelohn-Arbeitsstellen nicht mehr aufgesucht werden, die Leute sitzen ohne Beschäftigung und Geld für Essen zuhause. Deshalb hat das Ambulatório Mitte Mai begonnen, an bedürftige Menschen im Umkreis kostenlos Essenspakete auszugeben. Der Bedarf ist groß, wie die Warteschlange auf dem Foto zeigt...

Foto: Dr. Maria Inez Linhares

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